über Stil und drei Konzerte

Liebe Freunde,

wir müssen über Stil berichten, oder – sagen wir mal – eine nicht länger aufschiebbare Wahrheit über leise Abgesänge auf alte Zeiten aussprechen. Denn Zeiten ändern sich und so auch wir.
Was wir mittlerweile nicht mehr sind, und das scheint offensichtlich, wenn man unsere Stücke hört, die wir in letzter Zeit, also schon seit mehreren Jahren, komponiert und geschrieben haben, also was wir nicht mehr sind, ist eine Klezmer-Band. Das hat schon letztes Jahr ein altehrwürdiges Klezmer-Festival erkannt, nachdem sie unsere bisher erste und einzige CD „verschlungen haben“, so wie sie schrieben und sie haben richtig erkannt: die CD ist schon recht weit weg vom Klezmer. Damit wollten sie uns nicht auf die Bühne lassen.

Wir waren einst vom Klezmer inspiriert, in hohem Maße (was waren das für Zeiten), aber wir wollten uns nie dahinter verstecken. Je länger wir als Band existierten, desto weniger fühlten wir uns hingezogen, den Stil des Klezmer (oder des Balkan) eins zu eins zu kopieren oder, wie die alten Ägypter oder ein olles Moor es beherrschten, zu konservieren; mumifizierte Musik machen, könnte man auch sagen. Denn dann wären wir unweigerlich irgendwann in der gleichen Liga gelandet wie das soziokulturelle Phänomen eines Mittelaltermarktes – die haben sich seit eh und je auch nicht verändert.

Stattdessen stecken wir unsere triefenden Nasen in staubige Bücher aus Zeiten, als schroffwängige Walfänger den Horizont nach lebendigen, Fontänen ausatmenden Bergen absuchten und lassen uns, in die Mitte der tiefsten Meere treibend, inspirieren. So auch von einem Gedicht des alten Sulliver R. Ostrich, der einst als gestrandeter Überlebender des Eismeeres mit zittriger Schrift in sein zerfleddertes Büchlein schrieb:

Schaut nicht zurück
Denn das ist noch nicht das Ende
Der Sturmfront voraus
Treiben wir Stück um Stück
Wie Treibholz im Meer
Gefesselt an Füßen und Händen
Wolken türmen sich auf
Kein Land in Sicht

Von ein paar alten Kamellen werden wir uns nicht trennen können. Aber wer wissen will, wie wenig Klezmer noch in uns steckt, der kann an folgenden Tagen an folgenden Orten zum Lauschen kommen:

25. Mai – Penkefitz
27. Mai – Kommune Güstritz

Dort werden wir wieder im Rahmen der Kulturellen Landpartie im Wendland unsere Instrumente auspacken.

Desweiteren werden wir am 24.06. im Greifswalder HKB-Wohnprojekt ein Konzert geben.

Wir freuen uns auf euch, auch wenn vielleicht etwas fehlt.

Besten Gruß
20vor8

letztes Jahr in Penkefitz, Foto: Kerstin Hagemann

neues Video

Liebe Freunde,

Weihnachtszeit ist Wunschkonzert. Und da werden sich viele diese Frage erlauben oder gestellt bekommen: wenn ich mir was wünschen dürfte…

Kann ja jeder mal drüber nachdenken. Wir haben uns die Frage auch gestellt und unsere Antwort ist das vielleicht flotteste Cover jenes Liedes, welches ursprünglich 1931 von Friedrich Hollaender komponiert und von Marlene Dietrich gesungen wurde.

Wir wünschen frohe Weihnachten.

Konzept & Kamera: Jo Larsson / http://www.jolarsson.com/

Liebe Freunde,

die Tage werden kürzer, die Luft ein nasskaltes Dickicht, ein jeder aus der Band schnupft ins Taschentuch, hustet Bröckchen, kaut trocken Brot und fiebert dem Frühling schon entgegen. Im Delirium dieser trübsinnigen Tage wollen wir uns bei all jenen bedanken, denen wir dieses Jahr auf unseren Konzerten begegnet sind. Es waren wunderbare Monate des Glücks, der vollen Bäuche und Gläser mit schneelandschaftgleicher Schaumkrone. Vielen Dank an euch Publikum und Clubbosse!

Für dieses Jahr stehen keine Konzerte mehr auf dem Stundenplan. Man kann das bedauern, aber für uns bleibt Zeit für uns. Wir brüten schon was für nächstes Jahr aus! Da heißt es Kräfte sammeln, Kräfte sammeln, Kräfte sammeln.

Wir ziehen weiter!
20vor8

_dsc4631

Showmaster

neuer Song auf Soundcloud

von unserem Konzert im Gängeviertel vor ein paar Wochen gibt es ne eins-A Aufnahme, abgemischt von den Jungs vor Ort (tausend Dank an dieser Stelle). Zu hören gibt’s für euch zum Einstimmen auf die kleine Tour nächste Woche (und zur Belebung der Laune nach der Mittagspause) ein Stück aus dem aktuellen Schaffenszyklus, was Neues sozusagen, was eigenes, selbst gedichtet und durchkomponiert: die kurze Geschichte des Peter Pan, der sich nachts am Hafen herumtreibt:

kleine Sommertour und Herbstkonzerte

Liebe Freunde,

haben wir euch eigentlich schon einmal von unserer Tour durch Frankreich berichtet? Als wir abends nach langer Fahrt durch die Normandie doch keinen Menschen trafen, der uns zu sich einlud, um zum Beispiel im Käsekeller eine kleine musique optimiste zu trällern – für ein Obdach einer lustigen Musikantentruppe.
Und so fuhren und fuhren wir und der Tag neigte sich dem Ende entgegen. In der allerschönsten Dämmerung bogen wir auf einen Feldweg ein und besetzten die erstbeste Lichtung, um dort unser Schlaflager aufzubauen. Fortan schliefen wir die restliche Woche nur noch unter freiem Himmel auf Feldern und Wiesen.

Oder als wir ein Jahr später in einem kleinen tschechischen Dorf hielten, um unsere Aufmerksamkeit einem kleinen Gasthaus zu widmen, dessen vom Zahn der Zeit heimgesuchtes Klo so aussah, als hätte es die Emanzipation der Frau weg von einem nur auf Lust reduziertes Objekt verschlafen (wir ersparen uns an dieser Stelle eine detaillierte Beschreibung der Poster, die über dem Pissoir hingen). Wir stärkten uns an diesem versteckten Ort an Knödel und Bier und dort trafen wir auf Martin, der uns spontan anbot, bei ihm im Garten am Lagerfeuer zu übernachten. Er bewohnte nur für sich allein ein großes Haus am allerletzten Rand des Dorfes und hätte er nicht in jeder Ecke in einem Gärballon frischen Schnaps gebrannt, hätten wir auch alle im Haus drinnen unsere Matten ausrollen können, doch der Brennkunst wegen war der Platz etwas beengt. Zum Abschied schenkte Martin uns einen gläsernen Notenschlüssel – von ihm handgefertigt.

Seit 2010 fahren wir als Band im Sommer durch die Gegend um Musik zu machen und noch nie (!!!) haben wir ein Hotel gefragt, wenn wir unterwegs waren.

Ihr merkt es schon anhand dieser Anekdoten: ein wenig Sommertour steht an: wir lösen die Handbremse und machen uns auf die Socken, um hier und da noch ein paar Konzerte zu geben.

Folgende Stationen peilen wir an:

24. Juli, Kanin, LauterLebenFestival
27. Juli, Berlin, Rummels Bucht
28. Juli, Weimar, Zum Falken
29. Juli, Rippershausen, Kulturbiergarten
30. Juli, Leipzig, Zum Wilden Heinz

Für noch größere Vorfreude sorgen zusätzlich folgende Konzerttermine:

20. August, Hamburg, Elbdisharmonie
30. September, Hamburg, Honigfabrik (mit Polkageist)
02. Oktober, Bremen, Lichterfest – Bürgerhaus Hemelingen

Erscheint zahlreich!

Besten Gruß
20vor8

20vor8_tour2013_part1_405

so sieht ein guter Morgen einer guten Tour aus

Konzert mit Dad Horse Experience

Liebe Freunde,

es dauert nicht mehr lange und die Tage werden wieder kürzer, dementsprechend das Nachtleben länger, in dessen Schattenseiten man sich jener dunklen Melancholie widmen kann, die sich wie warme Brühe in unserem Gemüt ausbreitet.

Ein von uns sehr geschätzter Meister der melancholischen Abendunterhaltung ist Dad Horse Experience – seines Zeichens singender und über die (nicht vorhandene) Unschuld aller Menschen brütender Philosoph, der jene unaussprechlichen Wahrheiten des Lebens zwischen Banjo und Fussbassorgel in komisch-traurigen Liedern verpackt, für die andere sich schämen würden. Mit seinem Evergreen „Lord Must Fix My Soul“ hat er sich in unsere und aller Teufel Herzen gespielt – von Australien bis Amerika.

Am 9. Juli gibt er mit uns auf dem Bauwagenplatz Zomia in Hamburg ein Konzert – man kann sich für diesen Abend nichts besseres wünschen.

Ticket_DeadHorse

Zeitgeist und Konzerte

Liebe Freunde,

wir melden uns zurück! Unser friedlicher Winterschlaf wurde jäh unterbrochen, als vor einigen Wochen die Hochrechnungen der Landtagswahlen durch die Kanäle geisterten: der Zeitgeist scheint schlechter gelaunt als gedacht.
Unsinnige, verachtende, stigmatisierende und universelle Werte untergrabende Ideen, schamlos laut ausgesprochen und hinterrücks verteidigt, bilden das Kalkül sich vom politischen Etablissement abzuwenden und blind dem Singsang jener männlichen und weiblichen Sirenen zu lauschen, die unschuldige Menschen, die auf viel zu langen Wegen unter viel zu großen Strapazen einfach nur Würde und Sicherheit wollen, als Zielscheibe für ihre Zwecke missbrauchen: Angst schüren, Wut schüren, gegen „die Anderen“ sein.

Aber wer sind „die Anderen“ in den Augen „der Anderen“, wenn nicht wir selbst?

Das Gegenteil von anders ist genauso. Aber wenn dieses Genauso für das Ziel einer Alternative steht, wenn demnach die Anderen als alternativlos erklärt werden, so ist jedes Individuum in seinem Wesen entkernt.

Eine Alternative gegen die Andere ist keine Alternative!

Wir fordern ein Ende der Abschreckung und freuen uns in diesen stumpfen Zeiten auf alle Anderen und die, die es noch werden wollen, auf alle Artigen und Unartigen, wir sind gespannt auf alle Frustrierten und Euphorisierten, auf all jene, die wir dieses Jahr auf unseren Konzerten begegnen werden.

Auf dem Präsentierteller unseres Schaffens wird nicht nur ein Schokobrunnen schönster Musik aufgetischt, sondern auch eine personelle Überraschung, eine ganz besondere Perle: Mitte letzten Jahres fasste Rike, unsere Klarinettistin, den Entschluss, aus der Band auszutreten. Wochenlang hielt unsere Depression an. Nun können wir den Abschied vom Abschied verkünden. Sie ist wieder an Bord! Die schwarze Flöte bittet zum Tanz!

Zückt eure Kalender! Los geht’s, wir können es kaum erwarten, zur Kulturellen Landpartie im schönen Wendland. An diesen drei Abenden geben wir alles:

– 05. Mai, Kommune Güstritz
– 06. Mai, Mammoißel
– 07. Mai, Penkefitz

Weiter geht’s! Seit über einem Jahr blieben wir Hamburger Bühnen fern. Ende Mai ist Schluss damit. Folgende Termine stehen bisher fest:

– 28. Mai, Hamburg – Gängeviertel / Fabrik
– 03. Juni, Leipzig – NochBesserLeben
– 04. Juni, Halle/Saale – Peißnitzhaus-Festival

Ende Juli ist eine kleine Tour geplant. Merkt euch schon mal das kleine Örtchen Rippershausen.

Außerdem haben wir ein neues Bandfoto / siehe oben. Starfotografin Alena Sternberg hat uns im Fotostudio in Szene gesetzt.

Bis bald! Öffnet eure Heime, öffnet eure Geldbörsen. Gebt allen etwas ab, die etwas brauchen.

20vor8

Gruß zum Ende des Jahres

Liebe Freunde,

zum Ende des Jahres möchten wir kurz einen Gruß aus unserem Proberaum, dieser Höhle der Harmonie im Kettenrauch, an euch richten. Wir sind schließlich lange nicht mehr erhört worden.
Es ist nicht so, dass uns langweilig ist. Es ist auch nicht so, dass wir jetzt nicht wissen, was zu tun ist. Menschen gehen und Menschen kommen – so ist es in jedem Land, so ist es bei 20vor8. Wir schreiben neue Lieder und denken uns neue Ziele. Ein Lied heißt „der Mann, der nie schlief“ oder „die Frau, die nie schlief“ – wir streiten uns noch über das Geschlecht. Und suchen noch einen Text. Vielleicht könnt ihr uns Inspiration verschaffen und eine der folgende Fragen beantworten: warum schlaft ihr nicht? Was schläft nie? Was ist Schlaf?

Die Antwort werden wir am ersten Wochenende des Juni 2016 geben. Dann spielen wir auf der Bühne des Peißnitzhaus-Festivals in Halle/Saale.
Vorher sind wir natürlich wieder im Wendland unterwegs und werden auf der kulturellen Landpartie ein paar Tage lang Musik machen und Wendlandbräu trinken.

Die genauen Termine gibt’s zu gegebener Zeit.

Auf der Soundcloud haben wir ein paar Songs aus unserem Album hochgeladen. Wann die nächste Scheibe kommt, wissen wir noch nicht. Wenn es Geld vom Himmel regnet, können wir mal drüber nachdenken.

Solange gebt Acht.

20vor8

Wir im Sommer, 40 Grad im Schatten. Rudolstadt 2015

Wir im Sommer, 40 Grad im Schatten. Rudolstadt 2015

was wir uns alle fragen sollten

Liebe Freunde,

320.000.000 Euro.

Wir sollten uns alle fragen, wie viel dreihundertzwanzigmillionen Euro (so viel waren die Rüstungsexporte im Jahr 2014 wert, die durch den Hamburger Hafen in die geostrategischen Interessengebiete dieser Welt verschifft wurden) wirklich wert sind.
Wir sollten uns alle fragen, ob ein Teil dieser Exporte für Zwecke benutzt werden, deren Folgen sich nicht nur durch  Aufnahme und Versorgung der 10.000 Menschen lindern lassen, die jedes Wochenende an den Grenzen dieses Rüstungsexporteuropas angeschwemmt werden und warten und hoffen (sofern sie noch atmen) und die sich im Angesicht einer realen Gefahr zerbombter Häuser, getöteter Nachbarn und verstorbener Freunde und Familie zu einer Flucht entschließen, deren verachtenswerte und gefährliche Wege durch ein System genährt und gesteuert werden, dessen obersten Vertreter auch dank unserer demokratischen Legitimation an den Wahlurnen billigend in Kauf nehmen, dass diese unmenschlichen Wege weiterhin beschritten werden müssen.

Wir sollten uns alle fragen, ob sich die Vertreter und Staatenlenker der Europäische Union daran erinnern, dass die EU im Jahr 2012 den Friedensnobelpreis erhielt: für den erfolgreichen Kampf für Frieden und Demokratie.

Die Präambel des Vertrages der Europäischen Union beinhaltet folgenden Absatz:

schöpfend aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben…

Wir sollten uns alle fragen, weshalb wir zulassen, dass diese universellen Werte in Teilen Europas mit Stacheldraht und Androhung und Durchsetzung von Gewalt geschützt und somit doch zugunsten einer Verteidigung gegen alles Fremde veräußerlicht werden. Eine Verteidigung dieser Art findet ihren Widerspruch dergestalt, dass sie nicht ihre eigenen Werte bewahrt, sondern verletzt, wenn Europa jene ausschließen möchte, deren universellen Werte nicht in die eigene Realität passen. Europa belügt sich selbst! Und somit uns und alle!

Wir werden am Samstagabend, den 19. September, in Hamburg auf dem Willkommensfest für Flüchtlinge auf dem Tschaikowskyplatz ein Konzert geben. Ein Konzert mit sehr bitterem Beigeschmack, denn wir sollten uns alle fragen, ob Willkommensfeste das humanistische Erbe Europas sind.

20vor8

Korrektur einer Absage

Liebe Freunde,

wir möchten die Gunst der Stunde nutzen, um euch von unserer – bei lebendigem Leibe erlebten und die Grenzen der Anpassung überwundenen – Genesung zu berichten, die uns Dank des Wunderheilers Dr. med. Wendland widerfuhr.

Vom Schicksal der Amputation unserer Klarinette zutiefst gezeichnet, machten wir uns letzte Woche auf die Socken, um uns in der Naturheilanstalt des Dr. Wendland in Therapie zu begeben.

Dr. Wendland, er selbst ein seit Jahren in allerhöchsten Kreisen anerkannter Experte in der Disziplin der Motivationsreanimationsstimulation, hielt unsere Lage augenscheinlich für gar nicht so schlimm, wie wir. Er gab uns folgenden, in der Allgemeinmedizin noch nicht näher erforschten Rat, neben einfach mal Musik machen außerdem die Blütenpracht einer auf einem Biertisch drapierten Topfblume zu verspeisen und 78 Humpen Wendlandbräu aus der praxiseigenen Apotheke zu schlucken. Damit schaffe man die geistige Distanz zu dem seit einigen Tagen fehlenden Gliede unseres musikalischen Korpus. Jene Distanz, die man benötigt, um die Dinge mit Gelassenheit zu sehen. Dazu gehörte auch die Überwindung allerhöchster Scham und – damit einhergehend – der extrovertierte Tanz einer Polonaise im Wartezimmer seiner Praxis.

Ferner hielt Dr. Wendland es für angebracht, den nächtlichen Weg in die Schlafzone seiner Heilanstalt aufgrund der Nebenwirkung der Dosierung seiner Medikation zu Fuß zu überwinden. Damit die durch den Fußmarsch einhergehende Müdigkeit des Gehirns nicht progressiv zur zurückgelegten Strecke steigt, hielt Dr. Wendland – ein Meister in seiner Disziplin – es für genial, ein paar Hindernisse aufzustellen: zur neurologischen Stimulation kreativer Geistesblitze fanden ein paar Elektrozäune angrenzender Kuhwiesen als Therapiewerkzeug ihren Einsatz, die es zu überwinden galt.

Am nächsten Morgen dieser wundersamen Nacht stellten wir ohne Kopfschmerzen (!) fest, dass wir nicht ins Atommüllendlager Gorleben eingewiesen werden müssen. Vom Schock der fehlenden Klarinette vorerst halbwegs erholt und vom Können des Dr. med. Wendland überzeugt, beschlossen wir, die Musikgruppe 20vor8, dem Musikfest 48h Wilhelmsburg am Samstagabend des 13. Juni doch die Ehre zu erweisen und unter der Voraussetzung der Anwesenheit von Bier, blühenden Topfblumen und einer ausgelassenen Polonaise dort aufzutreten.

Zickezackezickezacke
Öyy öyy öyy

20vor8

kann kommen: 48h Wilhelmsburg 2015

kann kommen: 48h Wilhelmsburg 2015